6 Irrtümer über Stress

Bei viel Stress leisten wir mehr

Das Gegenteil ist der Fall, denn bei zu viel Stress können wir nicht mehr klar denken. Was passiert im Gehirn? Cortisol und Noradrenalin, unsere Stresshormone, blockieren dann unsere Hirnregionen, die für ein zielgerichtetes Handeln zuständig sind.
Kreatives Denken, flexibles Verhalten – unmöglich. Automatisch greifen wir auf auf altbewährte Strategien und Muster. Schade, denn neue Lösungsansätze könnten uns wahrscheinlich eher zum Ziel bringen.
Tipp: schreibe dir eine Liste mit den Punkten die Du erledigen willst. Fange an und streiche durch. Das schenkt dir Überblick und Klarheit.
So weißt du genau, was du schon geschafft hast. Das tut gut!

Wir reagieren alle gleich auf Stress

Auch diese Aussage irrt! Männer haben eher körperliche Veränderungen bei Stress. Herz-Kreislauf Erkrankungen, Übergewicht, Bluthochdruck und hohe Cholesterinwerte können die Folge von zu viel und zu langen Stressphasen sein. Bei uns Frauen treten bei Stress eher Migräne, Neurodermitis, Depressionen auf als Folge. Wissenschaftler machen biochemische Vorgänge im Gehirn für die geschlechtsspezifischen Unterschiede verantwortlich.
Tipp: Danke deinem Körper, wie er mit dir so vieles im Alltag stemmt. Vergiss bitte nicht, das er Regeneration braucht. Pflege ihn und achte auf die oben beschriebenen Symptome. Sorge gut für dich und deinen Körper.

Zuviel Arbeit schafft Stress

Beziehungen und Gefühle am Arbeitsplatz lösen den meisten Stress im Körper aus und nicht die Arbeit selbst. Wer sich im Arbeitsleben vergleicht oder gemocht fühlt, setzt seine eigene Frustrationsspirale in Gang. Enttäuschungen, mangelnde Wertschätzung setzen uns dann mehr zu als der Aktenberg.
Tipp:Kläre im Beruf und im Privatleben, was dich stört und frage konstruktiv, wie es für alle Beteiligten besser werden kann. Gemeinsam fühlen wir uns besser und stärker.
Lächeln hilft immer 😊

Stress ist eine Erscheinung unserer Zeit

Früher sorgten wilde Tiere, Armut, unheilbare Krankheiten und schlechte Arbeits- und Lebensbedingungen für Stress. Unsere Vorfahren haben erfolgreich ihre Herausforderungen ihrer Zeit und den daraus entstehenden Stress gepackt. Wir könnten das auch, wenn wir angemessener mit Stress umgehen und ihn auch wahrnehmen.
Tipp: bei Stress immer für Bewegung sorgen, darüber kann dein Körper die Stresshormone abbauen. Schon 20 Minuten flottes Gehen tun deinem Körper gut.
Hast du schon deine musikalische Apotheke? Stell dir deine Lieblingslieder zusammen und tanze dazu. Enjoy the moment !

Am besten Nichtstun hilft bei Stress

Wer richtig in der Stressspirale drin ist, der ist leider gar nicht mehr fähig, nichts zu tun. Wenn dein Tweets im Kopf immer stärker werden, sobald du zum sitzen oder Nichtstun kommst, dann empfehle ich mit progressiver Muskelentspannung zu beginnen. Aktives anspannen und loslassen bringt dich auf den richtigen Pfad der Entspannung.
Tipp: Probiere Qi Gong, Tai Chi oder simple is the best, wandere mal einen halben Tag in der Natur. Spüre deine Kraft und lasse den Frühling jetzt auf dich wirken. Mit Picknick bitte.

Was von alleine kommt, geht auch von alleine

Chronischer Stress hinterlässt Spuren im Gewebe und Gehirn. Der hohe Cortisolwert stört die Stresshormon-Achse im Blut. Unser Körper weiß dann nicht mehr, wie er wieder runterfahren kann. Sobald du bemerkst, dass du nicht in deiner Kraft bist und ein zu viel an Stress der Grund ist, setze dir ein Stop Schild !
Tipp: steige aus aus deinem Hamsterrad. Vieles lässt sich regeln, wenn du dir klar machst, so geht es nicht. Hole dir Hilfe und vor allem plane dir den Tag nicht voll.
Von 10 Dingen streiche drei oder vier. Schau mal, wie es dir geht mit weniger Druck.
Weißt du, dass du das alles schaffen musst oder glaubst du es nur?

Ich wünsche Euch wunderschöne, entspannte Ostertage. Umarmt die Menschen, die in eurem Leben wichtig sind und freut Euch über alles, was Ostern ansteht.
Das Ja zu deinem Leben ist der Anfang von weniger Stress.
Ilovemyage, Anja

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