Tee trinken und den Lärm der Welt vergessen

In China hat er viele Namen:
Sorgenvertreiber, Trank der Unsterblichkeit oder Seelenerquicker

Lass uns in der Geschichte 5000 Jahre zurückgehen. Der chinesische Kaiser Shen Nung saß in seinem Garten und wollte heißes Wasser trinken. Da bemerkte er einen veränderten Geschmack. Ein paar Blättchen hatte der Wind in sein kochendes Wasser geweht und so ist die Geburtsstunde des Tee entstanden. Über drei Jahrtausende blieb das Teetrinken eine höchst chinesische Angelegenheit. Dann nahmen buddhistische Mönche Teeblätter nach Japan mit und dort entstand die schon kultische Handlung des Tee zubereitens. Wir in Europa haben erst 900 n. Chr. den Tee erlebt und geschmeckt. Arabische Seidenhändler brachten ihn mit. Nun folgte der Siegeszug des Tee in England und Russland. Ein oder zwei Tassen Tee am Morgen und am Nachmittag sind eine gute Möglichkeit, innezuhalten und zu genießen.

In China gibt es den Satz: „ Tee trinken, den Lärm der Welt vergessen.“

Gleichzeitig ist der Tee ein wahrer Jungbrunnen. Tee enthält mehr als 4000 chemische Bestandteile., die unter anderem auch unsere Immunzellen stimulieren. Wie unterscheidet sich schwarzer Tee vom grünen Tee? Einfach durch die Fermentation nach der Ernte. Alle Tee enthalten die wichtigen Flavonoide, die sekundären Pflanzenfarbstoffe. Sie wirken antioxidativ, d.h. sie hemmen schädigende Oxidationsprozesse im Körper. Der edelste Tee soll der weiße Tee sein. Im Grüntee ist der Vitamin C Gehalt auch extrem hoch und daher unterstützt er ein langes und gesundes Leben. Wer In China seinen 108. Geburtstag feiert, der wird Tee-Alte genannt.

Grüner Tee bindet auch Schwermetalle im Körper.

Mein Tipp für Dich: „Sitzt du viel am PC, dann stärkt grüner Tee deine Sehkraft.“

Es gibt Kräutertee, Früchtetee und viele verschiedene Sorten an Tee. Das ist auch gut so. Denn Tee ist auch Medizin.

Tee ist für uns Menschen ein unverzichtbarer Begleiter fürs Leben. Mit Fencheltee als Baby fängt es schon an. Tee erfrischt den Kopf mit dem Teein, was im Kaffee das Koffein ist.

Genauso gibt es aber auch Gute-Nacht Tee mit  Hopfen und Melisse.

Wir werden uns in der kommenden Woche immer wieder dem Tee widmen.

Wenn Du bisher kein begeisterter Teetrinker bist, ich verrate Dir Rezepte, die dich überraschen werden.

 

Erstes Teerezept:

Grüner Tee mit Cranberry

1 Teelöffel grünen Tee in eine Teekanne geben, mit 80 Grad heißem Wasser Wasser auffüllen. Nach 2 Minuten den Tee abseihen und mit ungesüßtem Cranberrysaft abschmecken.

Vitamin C vom Cranberry ist gut für unser Immunsystem und der grüne Tee wirkt als Radikalenfänger. Lecker ist es auch.

 

Eine schöne Teezeit für Dich, Anja

 

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