Atme mal ganz tief und genussvoll ein

40 Tage können wir ohne Nahrung leben. Ohne zu trinken, ca. 3-5 Tage, aber ohne zu atmen, überleben wir maximal 3-4 Minuten. In der Regel atmen wir 15-18mal pro Minute. Dabei atmen wir ca. einen halben Liter Luft ein und wieder aus. Der Atemrhythmus folgt dem physischen Bedürfnis des Körpers nach Gasaustausch.

Der japanische Arzt Dr. Takashi Nakamura fand heraus, das im Laufe unseres Lebens unsere Lungenkapazität kontinuierlich abnimmt. Im Alter zwischen 18 – 20 Jahren erreicht die Kapazität ihren Höchststand von 100 %. Zwischen dem 41. – 43. Lebensjahr liegt sie bei ca. 86% und zwischen dem 75. – 80. Lebensjahr sind es nur noch knapp die Hälfte, nämlich 56%.

Toll ist, das wir diesen eher degenerativen Prozess ganz einfach beeinflussen können, indem wir Atemtechniken lernen, die eine ganze Reihe von positiven Wirkungen auf und in unserem Körper haben. Dabei spielt das Ausatmen eine besondere Rolle.

Wir sind Weltmeister im Erschrecken und Einatmen. Durch unseren Alltag atmen wir den ganzen Tag ein bisschen mehr ein als aus. An sich macht das erst einmal nichts. Unser Körper ist ein sehr ausgeklügeltes Regelsystem. Er kann den pH-Wert im Blut leicht anheben. So wird der überflüssige Sauerstoff wieder neutralisiert. Simply und clever vom Körper. Blöd ist, wenn dein pH-Wert im Blut ein leicht ansteigt, fällt dein Kalziumspiegel. Kalzium, das ist unser Stresssalz. Wenn dein Kalziumspiegel sinkt, wird dein Nervensystem leicht erregt.

Du wirst  nervös, empfindlich und fühlst dich eventuell überbelastet.
Ausatmen ist der Schlüssel für ein gutes Wohlbefinden.

Probiere es aus:

Fang mal an auszuatmen, bis die Lungen richtig leer sind. Dann zählst du bis fünf und atmest langsam ein, bis tief in den Bauch. Nun wieder ein kleines Päuschen und von vorne. Wichtig, mit dem ausatmen beginnen. Du brauchst statt 14 -16 nur ca. 5 Atemzüge pro Minute.  Was macht das mit Dir? Dein Kalziumspiegel steigt in kurzer Zeit an. Du bist souverän, ruhig und gelassen. Ob vor einem wichtigen Gespräch oder regelmäßig am Morgen und Abend, tue es und spüre.

Viel Freude beim Atmen!

Anja

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